Aida Kreuzfahrt im Indischen Ozean

In diesem Winter hatten wir eine Kreuzfahrt von Mauritius, über La Reunion, Seychellen und Madagaskar – zurück nach Mauritius gebucht. Der Flug lieft über Emirates und damit über Dubai. Zu diesem Zeitpunkt habe ich mich noch darüber gefreut, denn auf dieser Linie wird ein A380 eingesetzt und ich wollte unbedingt wissen, wie es sich damit fliegt. Später sollte das dann ein Problem werden…

Da wir viele Seetage hatten, war unser Programm dann auch fast immer gleich: Frühstück, Mittag, Kaffee, Abendessen. Unser Lieblingsplatz für die Kaffeezeit war die Stella Bar. Da wir auch Abends für einen Drink da waren, haben uns die Leute vom Service schnell gekannt. Alkoholiker muss man dabei nicht werden – in der Barkarte waren auch einige Alkoholfreie Cocktails aufgelistet, die auch gut geschmeckt haben.

Auf La Reunion hatten wir eine Tour zu einer Vanille-Plantage gebucht. Dafür wurden wir ziemlich lang durch die Landschaft gefahren – wurden aber auch mit einer tollen Aussicht belohnt.

An der Küste sind die Berge sehr steil und bröselig. Deshalb ist es nicht einfach, hier Küstenstraßen zu bauen. Zwischen Stadt und Industriehafen wurde deshalb lieber eine lange Brücke 50 Meter ins Meer gebaut, die über Kilometer parallel zu Strand verläuft.

Zu den Seychellen ist es weit, deshalb waren Seetage angesagt. Dabei hatten wir traumhaftes Wetter und kaum Seegang. Niemand wurde Seekrank…

Unterwegs haben wir die Aida Diva getroffen, die auf der entgegengesetzten Route unterwegs war und von Mauritius dann später nach Südafrika weiter gefahren ist. Die Diva ist das gleiche Modell wie die Stella, auf der wir unterwegs waren.

Und dann gab es am Abend noch einen tollen Sonnenuntergang

Auf den Seychellen hatten wir einen Ausflug in einen Nationalpark mit Kokospalmen gebucht. Dort wächst auch die berühmte „Coco de mere“.

Da es dort keinen Hafen gab, der groß genug für die Aida war, mussten wir mit Tenderbooten an Land gebracht werden. Je nach Seegang ist der Wechsel vom Schiff in das Tenderboot ein Problem. Ich frage mich, wie das in einem Seenotfall bei hohen Wellen möglich sein soll.

Am nächsten Tag haben wir noch einen Ausflug zu einem Botanischen Garten auf dem Programm gehabt. Für Natur und Landschaft kann ich mich immer begeistern.

Natürlich durfte ein Besuch bei den Riesenschildkröten nicht fehlen. Mein Ding ist es nicht so sehr, aber die meisten aus der Reisegruppe hatten viel Spaß daran, die Tiere zu füttern.

Zum Abschluss gab es dann noch einen Stadtrundgang mit einem Besuch in einem Markt. Faszinieren fand ich die große Auswahl an Gewürzen.

Zum Abschluss noch ein paar Stunden am Strand und dann zurück auf das Schiff.

Weiter geht es nach Madagaskar. Da wir eine Suite gebucht hatten, gab es ein Frühstück mit Service. Im Normalfall haben wir auch gerne im Buffetrestaurant gegessen, aber Morgens war die Ruhe in einem kleinen Restaurant auch was Wert.

Auf Madagaskar hatten wir eine Wanderung durch einen Nationalpark mit Ziel an einem Wasserfall gebucht. Bei der Ankunft am Park wurden wir aber erst mal mit einem Regenguss begrüßt. Zum Glück hat es nicht lange gedauert und wir hatten regendichte Jacken dabei.

Bevor es los ging, mussten die Schildkröten besucht werden.

Und gleich zu Beginn ein riesiger Tausendfüßler. Aber es gab auch Geckos, Spinnen und anderes Getier.

Und natürlich gab es auch so einen Ausblick

Die Luftverschmutzung auf Madagaskar war übel. Im Ort fahren uralte Diesel-LKWs und Busse herum, die bei uns schon vor 50 Jahren keine Zulassung mehr bekommen hätten und dazu kommen die Tuck-Tucks aus Indien mit 2-Takt Motoren, die gefühlt mit einer 1:1 Mischung von Öl und Benzin fahren. Außerhalb gibt es weniger Abgase aber da alle mit feuchten Holz Feuer machen zum Kochen, ist auch dort ständig Rauch in der Luft.

Zu diesem Zeitpunkt hat sich auch schon das Unheil angekündigt. Der orange Affe hat den Iran überfallen und auf den Flughäfen der Region herrscht Chaos. Es war zu diesem Zeitpunkt schon klar, dass der Rückflug über Dubai nicht möglich sein wird. Aida Cruises konnte noch nicht sagen, wie es weiter gehen wird und wir haben versucht, uns die letzten Tage auf dem Schiff nicht durch Stress zu vermiesen.

Der Sonnenuntergang hat auf jeden Fall schon mal Unheil angekündigt.

Zurück auf Mauritius haben wir uns dann beim letzten Frühstück von unserem Team verabschiedet…

… und dann ging es erst mal in eine ungewisse Zukunft. Wir wurden in einem Hotel untergebracht, das ganz ordentlich war und auch einen schönen Strand hatte. Die Rückreise war noch nicht geklärt aber wir wussten, dass sich Aida Cruises um einen Charterflug kümmert.

Am Ende ist dann alles gut gegangen. Nach zwei Tagen wurden wir mit einem Direktflug von Mauritius nach Frankfurt zurückgeholt. Da wir auch von Frankfurt aus abgeflogen sind, war das für uns sogar noch einfacher als der anstrengende Flug mit Zwischenlandung und Umsteigen in Dubai. Aus unbekannten Gründen haben wir ein kostenloses Upgrade auf die Business Class bekommen. Dort kann man die Sitze zu einer kompletten Liege umstellen und ich habe von den 12,5 Stunden langen Flug mehr als 8 Stunden geschlafen.

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Weihnachten 2025

In den letzten Jahre haben wir es uns zur Angewohnheit gemacht, unseren Weihnachtsbaum bereits zum ersten Advent aufzustellen. So auch in diesem Jahr und das Farbkonzept lautet „frostig“. Der Baum ist ein Blau- und Silbertönen gehalten und zufälligerweise habe ich auch eine Lichterkette mit Weißen, Grünen und Blauen LEDs gefunden.

Ausnahmen machen die beiden roten und goldenen Häuschen, die haben wir gerade frisch eingekauft und wollten sie unbedingt aufhängen bevor sie in einem Karton verschwinden.

Wir haben auch einige neue Motiv- und Figurkugeln damit nicht einfach nur runde Bälle im Baum sind. Auch der Adventskranz ist wieder selbst zusammengeklebt.

Weihnachtsmärkte haben wir ebenfalls umfangreich besucht. Auftakt macht, wie fast jedes Jahr, der Markt in Calw. Er findet bereits Ende November statt und ist schön in die Altstadt eingebettet. Eine neue Entdeckung für uns ist der Markt in Altensteig, der sich ebenfalls durch die Altstadtgassen schlängelt. Dort werden wir im kommenden Jahr sicherlich wieder hingehen. Ebenfalls fest eingeplant ist Baden Baden, dafür buchen wir dann auch extra eine oder zwei Übernachtungen mit ein damit ich auch einen Glühwein trinken kann.

Wir planen den Besuch so, dass ein Montag Abend mit drin ist, dann gibt es auch Live Musik dazu.

Unser Weihnachtsmarkt in Enzklösterle ist dann der Abschluss. Naturgemäß ist er für so eine kleine Gemeinde auch recht übersichtlich und er wird im Wesentlichen von lokalen Vereinen bestückt. Aber wie im letzten Jahr habe ich auch diesmal ein Andenken aus Holz eingekauft.

Allgemein fällt aber auf, dass die meisten Märkte von Jahr zu Jahr kleiner werden. Die großen Städte wie Baden Baden oder Freudenstadt haben einigen zu bieten aber Bad Wildbad hingegen war eine Enttäuschung – nur eine Handvoll Buden auf einem kleinen Platz. Es wollen sich halt immer weniger Leute in so einer Bude in die Kälte stellen. Und wenn nicht so viele Besucher kommen, hält sich der Erlös auch in Grenzen.

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Unser Gartenjahr 2025

Im Herbst 2024 habe ich ziemlich viel umgegraben, vom Gras und Klee befreit und auch mehrere hundert Krokusse, Narzissen und Tulpenzwiebeln gesetzt. Dabei kommen aus dem Untergrund viele Steine ans Licht, diese wurden dann gleich zur Terrassierung der Beete verwendet.

In diesem Jahr hat der Winter sehr lange gedauert. Einzelne Narzissen waren Ende März sichtbar, die richtige Blüte ging aber erst in der ersten Aprilwoche los. Es ist hoffnungslos zu versuchen, dass man 1400 qm in einen perfekten Garten umwandelt kann, stattdessen habe ich mich entschlossen, kleine Inseln mit Blumen im Gras anzulegen.

Ende April kamen dann die Tulpen dazu. Während fast alle Narzissen gekommen sind, hatte ich bei den Tulpen etwa ein drittel Ausfälle. Ich weiß nicht, ob es am Wetter lag oder ein Teil der Zwiebeln nicht besonders gut waren. Für diesen Herbst habe ich aber bereits neue, zusätzliche Tulpenzwiebeln eingekauft. Mal sehen, was im nächsten Jahr dann kommt.

Nicht von mir ausgesät, sondern von selbst kommen jedes Jahr schöne Sumpfdotterblumen mit sehr großen sonnengelben Blüten. Es beginnt im April an den tieferen Stellen des Bachs und zieht sich mit Mitte Juni Talaufwärts.

In diesem Jahr hatten wir auch viele Blüten an unseren Kirsch- und Apfelbäumen. Ich hatte mich schon auf eine gute Ernte gefreut, dann kamen aber Ende Mai nochmal mehrere Nachtfröste. Sie haben meine Kartoffeln und Dahlien gekillt, die zu diesem Zeitpunkt bereits ausgetrieben waren. Immerhin konnte ich rund 10 Kirschen ernten, bei Äpfeln war es ein Totalausfall.

Lupinen kommen bei uns auch in jedem Jahr von selber wieder. Wild gibt es die bei uns in Blau, wir haben aber zusätzlich welche in Rot, Rosa und Weiß. Ich denke, dass die aus einer Wildblumenmischung kommen die ich im ersten Jahr ausgesät hatte. Sie wachsen problemlos in der Wiese, ich muss lediglich darauf aufpassen, dass ich sie nicht versehentlich abmähe.

Marion hatte im letzten Jahr auch eine größere Zahl von Irisknollen gekauft. Damit habe ich zwei Beete – am Teich und an unserer Sitzecke angelegt. Es sind einige sehr schöne Blütenformen und Farben dabei. Im ersten Jahr waren einige noch recht klein, aber ich denke, dass sie sich in den kommenden Jahren weiter ausbreiten werden und hoffentlich üppig blühen werden.

Mohn gehört bei uns wieder zu den Pflanzen, die ich nicht aussähen muss. Ich achte darauf, dass die Blüte zur Samenbildung lange stehen bleibt. Wir haben an vielen Stellen wild aus gesamten Mohn, vorwiegend kräftig rot, aber auch rosa und orange Varianten.

Der Streifen am Bach wird von einer Wildblumenwiese eingenommen. Diese muss ich aber jedes Jahr neu aussäen, da sonst fast nur Gras und Klee wächst. Lediglich Mohn und Schafgarbe kommen von selber. Im Untergrund wachsen auch noch Erdbeeren, die an diesem Südhang wie Unkraut wachsen.

In diesem Jahr habe ich auch Wicken ausgesät. Sie sind nicht so üppig wie erhofft, haben aber tolle Farben und auch einen angenehmen Duft. Das werde ich im kommenden Jahr auf jeden Fall wiederholen.

In den beiden Hochbeeten hatten wir in diesem Jahr erfolgreich Salat und Kohlrabi gezogen. An den Rand hatte ich Brunnenkresse ausgesät, in der Hoffnung, dass sie schön über den Rand wächst. Sie hatte allerdings andere Vorstellungen und hat das komplette Beet übernommen. Sehr zum Leidwesen der roten Beete und vom Dill. Sieht aber toll aus und ich konnte mich nicht überwinden, sie einzudämmen.

Im letzten Jahr hatte ich ein paar Sonnenblumen ausgesät die auch schön geblüht haben. Daraus ist dann viel selbst gesammeltes Saatgut entstanden. Aus diesem Grund habe ich in diesem Jahr über 30 Sonnenblumen. Die größte ich rund 3 Meter hoch, wurde aber in den letzten Tagen stark durch den Regen gebeutelt.

Insgesamt hatten wir ein erfolgreiches Gartenjahr. Wir haben so viel Zucchini geerntet, dass ich ihn monatelang nicht mehr sehen mag. Auch Kohlrabi und Feuerbohnen haben über Wochen zu einem etwas einseitigen Gemüseerlebnis geführt. Und wir hatten viele Blüten im Garten, für die Insekten aber auch für und selber. Eine Spaziergängerin, die vorbeilief als ich im Garten gearbeitet hatte, meinte zu mir „hier blüht ja mehr als auf der Gartenschau“ (in Baiersbronn, unserer Nachbargemeinde). Ich mache den Garten vorwiegend für uns selber, aber ich freue mich natürlich darüber, wenn er auch anderen gefällt.

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Frühling im Garten

Da der März in diesem Jahr recht kalt war, haben die Narzissen erst spät angefangen zu blühen. Die kleinen sind in jedem Jahr früher dran, da kamen die ersten Blüten schon Mitte März. Die großen kommen später und haben es in diesem Jahr nicht zu meinem Geburtstag geschafft. Aber in der ersten Aprilwoche ging es dann richtig los.

Vierzehn Tage später kamen dann die Tulpen. Ich hatte im letzten Herbst hunderte Krokusse, Narzissen und Tulpenzwiebeln gesetzt damit ich frühzeitig Blüten im Garten habe.

Ein besonderes Ereignis im Frühling ist auch immer die Blüte der Sumpfdotterblumen. Es fängt Anfang April an tieferen und sonnigeren Standorten an und zieht sich dann bis Mitte April den Kaltenbach Aufwärts über unser Grundstück hinweg.

Im letzten Jahr war den März sehr warm, deshalb haben unsere Kirsch- und Apfelbäume auch schon sehr früh Knospen und Blüten ausgebildet. Dann kam im April noch mal ein Hammer mit heftigen Frost und alle Blüten sind erfroren. In diesem Jahr haben die Bäume bis Mitte/ Ende April mit der Blüte gewartet und ich bin zuversichtlich, dass wir auch ein paar Früchte bekommen werden.

Neben den von mir gepflanzten Blumen haben wir auf dem Grundstück aber noch eine große Zahl von Wildkräutern. Alles was schön aussieht, bleibt stehen. Ausgerissen werden nur Disteln und Brenneseln sowie Unkräuter die alles andere verdrängen. Die Gänseblümchen wurden vermutlich aus benachbarten Gärten heran geweht. Die rote Lupine kommt ebenfalls aus einem Garten, da es hier in der Region eigentlich nur blaue Lupinen gibt (die wir auch haben).

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Ein zweites Hochbeet für den Garten

Im letzten Jahr habe ich ein Hochbeet für den Gemüseanbau aufgestellt. Da es keine schönen Beete zu kaufen gab, habe ich es kurzerhand selber gemacht. Im März habe ich dann ein zweites dazu gebaut. Wir werden dort Kohlrabi, Salat, Petersilie und andere Gemüsesorten anbauen.

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Neujahr in Enzklösterle

Ich habe unsere Webseite in den letzten Monaten etwas vernachlässigt. Deshalb folgen nun ein paar Beiträge die schon etwas älter sind.

Um den Jahreswechsel hatten wir einige Tage die frostig waren und eine hohe Luftfeuchte hatten, deshalb wurden die Bäume mit einem schönen Reif überzogen.

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Weihnachten in Enzklösterle

In diesem Jahr feiern wir zum ersten Mal weiße Weihnachten. Nachdem es schon sehr früh im November frostig geworden ist und zwischendurch wieder Tauwetter herrschte, hat sich genau zu Weihnachten der Schnee zurück gemeldet.

Wir wünschen allen Besuchern unserer Webseite ein frohes Fest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

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Es ist wieder frostig…

vor 10 Tagen hatten wir bereits einigen Schneefall, der allerdings zwischendurch abgetaut ist. In den letzten Tagen ist es aber wieder deutlich kälter geworden, wir haben hier Minus 7 Grad in der Nacht. Das führt dann zu solchen Bildern:

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Erster Schnee in Enzklösterle

In diesem Jahr haben wir bereits in der zweiten Novemberhälfte den ersten Schnee, der nicht gleich wieder weggetaut ist. In den letzten Tagen hat es mehrfach geschneit und jetzt liegen ca. 10 cm Schnee. Mal sehen, ob wir eine weiße Weihnacht bekommen. In den letzten beiden Jahren hatte es nicht geklappt, da war rechtzeitig vorher alles wieder weg.

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Pilze, Pilze und Pilze

Im Augenblick schießen die Pilze wie Pilze aus dem Boden. Heute habe ich mal eine kleine Rundwanderung gemacht und ein paar Bilder aus der Umgebung mitgebracht.

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